Hoch lebe das Handwerk – Teil 2
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Beim Bäcker kommt es recht oft vor,
dass er beim Kneten kriegt ein Rohr.
Sind seine Hände nicht ganz reine,
dann schmeckt das Brot wie Gallensteine.
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Der Schornsteinfeger hat nen Besen,
mit dem kann er den Rauchfang fräsen.
Manchmal lässt er’s kehren sein,
und schickt den Stift mit BĂĽrste rein.
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Der Totengräber hat ne Schippe,
mit der stößt er auf manche Rippe.
Schaufelt meist das Loch zu tief,
und darum oft um Hilfe rief.
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Der Metzger hat ein scharfes Messer,
ernährt damit manch guten Esser.
Passt er nicht auf die Finger auf,
dann sieht die Hand aus wie ein Knauf.
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Die Friseurin hat nen Kamm,
zum Kunden freundlich wie ein Lamm.
Doch sollte er sie grundlos nerven,
wird sie ihn aus dem Laden werfen.
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Der Nachtwächter ist meist alleine,
drum zittern ihm auch mal die Beine.
Sind bei ihm Tränen geflossen,
dann hat er seinen Hund erschossen.
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Der Steinmetz hat nen dicken Hammer,
und eine groĂźe Werkzeugkammer.
Fällt der Grabstein auf die Finger,
werden das sehr breite Dinger.
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Der Schlosser hat meist keine Wut,
denn viele Muttern tun ihm gut.
Doch manchmal kann er es nicht glauben,
in seiner Börse fehlen Schrauben.
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© Norbert van Tiggelen
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