Firebird (Feuervogel)
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Ich hatte mal 'nen Kumpel,
er war ein lieber Mann,
er trank sich gern sein Bierchen,
war darum sehr oft stramm!
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Sein Name, der war Paul,
er trug 'nen langen Zopf,
er hatte einen Vogel,
im Käfig, nicht im Kopf.
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Er liebte seinen Piepmatz
mehr als seine Frau,
der Vogel wurde leider
nicht wirklich alt und grau.
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Zu seinem ersten Ehrentag
fiel „Paule“ etwas ein:
Er stellte eine Kerze
in seinen Käfig rein.
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Der Vogel lernte schnell
das heiße Lichtlein kennen,
und fing auch sofort an,
lichterloh zu brennen.
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Er schrie sehr laut im Käfig,
der Paul, er riss ihn auf,
der Sittich flog voll Panik
auf den Tisch prompt drauf.
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Die Tischdecke fing Feuer,
der Vogel zog 'ne Miene,
er flog darauf hinüber,
direkt in die Gardine.
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Es machte ganz kurz „Puff“,.
der Raum wurd' immer heller,
es stank schon sehr verbrannt,
sogar ganz tief im Keller.
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Die Feuerwehr, sie kam,
zu retten „Paules“ Leben.
Er sprang vorbei am Sprungtuch,
nur ganz knapp daneben.
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Zum Glück wohnte der Paul
direkt im Erdgeschoss,
weshalb er den gewagten Sprung,
ganz sanft im Gras abschloss.
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Der Paul, er musste schreiben
'nen Schadensfallbericht,
aus der Psychiatrie jedoch
entlassen sie ihn nicht.
© Norbert van Tiggelen
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