O, welch purpurne Mondtränen fallen auf die Erde nieder
Und wie silbern erstrahlt die Eberesche unter dem grinsenden Mond.
Der blaue Feuertanz zeigt seine große Macht,
Wo sich das schwarze Kollegium gemeinsam nach Besseren sehnt.
Golden erstrahlen die Früchte der großen Pacht.
O, wie bitter – und wie süß doch die Fron der Liebschaft tönt.
Eine Rosette erscheint am purpurnen Himmel
Und am düsteren Ort erscheint die dunkle Hord’.
Aus Wölfen und Raben ertönt die donnernde Kakophonie.
Aus der Erde trieft der rote Saft.
O, der goldene Lichtstrahl zwischen Himmel und Erd’.
Aus dem Mittelpunkt dessen erschient der gleißende Samen,
Der Bolid des Bösen streckt seine Geißeln aus
Und hinein strömt der Fluss des Giftes und schmettert die Gehirne gen Umnacht’.
Ein Erdbeben und hinauf beschwört erheben sich nun die Untergebenen des Bösen.
Noch härter erflehen die den Totenmann...
Hinaustretet er, der Teufel aus dem gleißenden Samen der Verdammnis.
Welch Adonisstier erscheint in majestätischer Gestalt.
Hinauf beschwört er die Synergie des Bösen aus roher Gewalt
Und die Untergebenen stürmen gen Kirche der großen Stadt.
Gen Himmel flackert der lachende Teufelsstern, der langsam versickert in der Erd’.
In der Kirche betet der Pfarrer mit dem Rosenkranz,
Was nicht mehr hat den Wert,
Denn erschlagen durch die dunkle Hord’ – die Kirche im Feuertanz.
Die Gläubigen rennen schnell von dannen.
Das Kruzifix in der Hand – aus Holz gewonnen,
Aus eigner Kraft und eignen Glauben das Versteck erklommen.
O, wie grässlich lacht der falsche Gott über den hohen blaugrünen Tannen.
~ O ~
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