Froh lockt der Turm mit blauem Glockenklang zum heiteren Theaterstück:
Langsam erheben sich die scharlachroten Puppen, die mit grauen Fäden in Licht und Schatten schlendern.
O, wie die mit Träumen und Wünschen voll beladenen Schiffe in der Sonnenmondleere kentern.
Der Vorhang senkt sich, geschockte Menschen stehen auf;
Tragödie? Empörung. O Graus!
Vom Theater stürmen sie hinaus in die Trümmerstadt:
Das schwarze Meer, das in den Gestirnen und Herzen gähnt und schwappt.
Mit Zuckerbrot und Peitsche zittert die Stadt purpurn und lockt.
Ewig scheint der geißelnde Verzweiflungsreigen zu klingen; zur Umnachtung und zum lebendigen Tod heraufbeschworene Kolonnen.
O, wie weh tönen die Klagen nach Erlösung und Entkommen...
Wirrwarr, Chaos!
Welch sonnenmondiges Leben, das zur Leere verkommt; Tod.
O, wie vermisse ich den Traum vom Land der Wonnen...
Die goldene Sonne, das blaue Meer mit seinen rosa Schiffen.
Wie ruhig und schön sind die Gesänge und Lieder der Engel.
Das farbige Leben erblüht in voller Pracht; Schmaus, Trunk und Liebesnacht.
Alle Menschen tanzen in der Friedenstracht.
O! Was höre ich? Ein sanftes Wiegenlied.
Das Land der Wonnen doch näher liegt...
~ O ~
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