Die Ritterzeit
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In einer Zeit vor vielen Jahren,
wo noch Burgen Schutzschild waren,
wo Bauern ihre Felder pflegten,
und Pferd und Rind im Stalle hegten.
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Wo Artisten Gaukler hießen,
Ritter mit Dolch und Lanze stießen,
wo der Schmied die Waffen schärfte,
der Hofnarr oft das Volk nur nervte.
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Wo des Ritters Rüstung glänzte,
der Bettler meist die Arbeit schwänzte,
 im Kornspeicher die Ratten plagten,
die Wahrsager die Zukunft sagten.
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Wo’s Katapult die Mauer sprengte,
man Diebe an den Galgen hängte,
des Messers Schneide glänzte klar,
des Königs Wohl das Größte war.
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Wo Kettenhemden lautstark zischten,
Trickkünstler die Karten mischten,
auf Jahrmärkten das Volk sich traf,
der Bauer tauschte dort sein Schaf.
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Der Bergfried war ein heil’ger Ort,
des Königs letzte Zuflucht dort,
und Fehde hieß es da statt Streit,
dass war die alte Ritterzeit.
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© Norbert van Tiggelen
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